Der Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae) im Malheur National Forest in Oregon, USA, gilt als größtes Lebewesen der Erde. Er bedeckt rund 9 Quadratkilometer, je nach Quelle 880 bis 965 Hektar (Quelle).
Sein Alter wird je nach Schätzung auf 1.900 bis 8.650 Jahre beziffert.
Inhalt
Wichtigste Erkenntnisse
- Der Dunkle Hallimasch im Malheur National Forest ist der größte bekannte Pilz der Welt.
- Er erstreckt sich über rund 9 Quadratkilometer und ist je nach Schätzung 1.900 bis 8.650 Jahre alt.
Der Dunkle Hallimasch: Der größte Teil lebt unter der Erde
Der Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae) gilt als das größte Lebewesen der Welt. Seine enormen Ausmaße wurden erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckt.
Geschichte der Entdeckung
Wissenschaftler analysierten das Erbgut von Proben des Pilzes. Dabei entdeckten sie, dass es sich um ein riesiges Individuum handelt.
Dieses Individuum erstreckt sich über rund neun Quadratkilometer.
Wissenschaftliche Bezeichnung und Merkmale
An der Oberfläche erkennt man Armillaria ostoyae an seinen fleischfarbenen bis rötlich braunen Hüten mit dunklen Schuppen.
Der größte Teil des Pilzes lebt jedoch unter der Erde im Myzelnetzwerk.
Verbreitung im Malheur National Forest
Der Dunkle Hallimasch in Oregon ist je nach Schätzung 1.900 bis 8.650 Jahre alt. Sein Gewicht wird auf 7.567 bis 35.000 Tonnen geschätzt. Seine Hüte erreichen 3 bis 10, selten bis 20 Zentimeter Durchmesser (Quelle).
Der Pilz besiedelt lebende und frisch abgestorbene Nadelbäume.
Der größte Pilz der Welt: rund 9 Quadratkilometer groß
Im Malheur National Forest in Oregon wächst der Riesenhallimasch. Er bedeckt rund 9 Quadratkilometer, sein Gewicht wird auf 7.567 bis 35.000 Tonnen geschätzt (Quelle).
| Rekorde | Wert |
|---|---|
| Größe des Riesenhallimasch | rund 9 Quadratkilometer (880 bis 965 Hektar) |
| Geschätztes Gewicht | 7.567 bis 35.000 Tonnen |
| Geschätztes Alter | 1.900 bis 8.650 Jahre |
Unterirdisches Wachstum: Der Pilz breitet sich über Myzelstränge aus
Der Dunkle Hallimasch ist ein unterirdisches Pilzgeflecht. Das Pilzmyzel besteht aus einem Netzwerk feinster Zellstränge, den Hyphen.
Das Myzel-Netzwerk
Unter der Erde bildet der Pilz schwarze, schnürsenkelartige Stränge (Rhizomorphen). Über sie breitet er sich aus und erreicht Nährstoffe auch in größerer Entfernung (Quelle).
Einfluss auf das Waldökosystem: Schädling und Zersetzer zugleich
Der größte Pilz der Welt beeinflusst das Waldökosystem stark. Sein Myzel-Netzwerk dringt tief in die Wurzeln der Bäume ein. Er entzieht ihnen Nährstoffe und Wasser, was langsam zu ihrem Absterben führen kann.
Aber der riesige Pilz kann auch gut für den Wald sein. Wenn Bäume sterben, bietet er Insekten und Spechten Lebensraum. Die Lücken im Baumkronendach lassen Licht und Raum für neue Bäume.
Der Pilz zersetzt auch totes Holz. So bringt er Nährstoffe zurück in den Boden. Das hilft den Bäumen, wieder zu wachsen.
| Negative Auswirkungen | Positive Auswirkungen |
|---|---|
| Entzug von Nährstoffen und Wasser aus Baumwurzeln Langsames Absterben der Bäume |
Schaffung von Lebensraum für Tiere Förderung des Nachwachsens neuer Bäume Rückführung von Nährstoffen in den Boden |
Der größte Pilz der Welt hat sowohl positive als auch negative Effekte. Seine Rolle zeigt, wie wichtig Pilze für Wälder sind.
Merkmale: Ob Fruchtkörper zusammengehören, zeigt erst das Erbgut
Oberirdisch zeigt sich der Armillaria Hallimasch nur mit seinen Fruchtkörpern. Ihre Hüte sind fleischfarben bis rötlich braun und tragen dunkle Schuppen.
Unter der Erde wachsen kräftige, schwarze Myzelstränge. Diese Rhizomorphen sind wichtig für die Ausbreitung des Pilzes.
Es ist schwierig, zu bestimmen, ob verschiedene Fruchtkörper zu einem Individuum gehören. Genetische Analysen sind nötig.
Fazit: Der größte Organismus der Welt ist ein Pilz
Der Dunkle Hallimasch im Malheur National Forest gilt als größter Organismus der Welt. Er bedeckt rund 9 Quadratkilometer, der größte Teil davon liegt unsichtbar unter der Erde.
Obwohl er Bäume schädigen kann, ist er auch wichtig für den Wald, weil er totes Holz zersetzt und Nährstoffe in den Boden zurückbringt.


