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Größte Ratte der Welt » Überraschende Größenrekorde

von Redaktion zeitundwelt
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Wer nach der größten Ratte der Welt sucht, landet oft bei der Großen Rohrratte aus Afrika. Mit den echten Ratten ist sie trotz ihres Namens nicht näher verwandt: Sie gehört zu den Stachelschweinverwandten. Dieser Artikel zeigt, wie groß sie wird, wo sie lebt und wie sie lebt.

Die Große Rohrratte: eine Stachelschweinverwandte aus Afrika

Die Große Rohrratte ist ein beeindruckendes Afrikanisches Nagetier. Ihre Kopf-Rumpf-Länge wird je nach Quelle mit 43 bis 60 Zentimetern (Quelle) oder 65 bis 79 Zentimetern angegeben, dazu kommt ein 16,5 bis 19,5 Zentimeter langer Schwanz (Quelle). Ihr kräftiger Körper, das raue Fell und die starken Krallen sind typisch für diese Stachelschweinverwandte.

Anatomie und Merkmale

Die Große Rohrratte ist eine von zwei Arten der Gattung Thryonomys. Ihr gedrungener Körper, robustes Gebiss und kräftige Gliedmaßen machen sie zu einem eindrucksvollen Vertreter.

Verbreitung und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet der Großen Rohrratte erstreckt sich über große Teile Afrikas südlich der Sahara, von Westafrika über Zentral- und Ostafrika bis nach Südafrika. Regenwälder und Trockengebiete meidet sie. Sie lebt bevorzugt in dicht bewachsenen Gras- und Savannengebieten nahe Feuchtgebieten und Sümpfen mit Schilf sowie an Fluss- und Seeufern (Quelle).

Große Rohrratte

größte ratte der welt: 1827 von Temminck erstmals beschrieben

Die Große Rohrratte, auch bekannt als Thryonomys swinderianus, stammt aus Afrika.

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Im Jahr 1827 beschrieb der niederländische Naturforscher Coenraad Jacob Temminck sie erstmals wissenschaftlich. Er nannte sie zu Ehren von Theodorus van Swinderen Aulacodus swinderianus. Als Fundort gab er Sierra Leone an (Quelle).

Große Rohrratte

Lebensweise der Großen Rohrratte: nachtaktiver Pflanzenfresser

Die Große Rohrratte lebt in weiten Teilen Afrikas. Diese Tiere sind nachts aktiv und gute Schwimmer. Tagsüber nutzen sie flache Bodenmulden als Unterschlupf.

Ernährungsgewohnheiten

Die Große Rohrratte ist ein Pflanzenfresser und frisst hauptsächlich Stängel von Gräsern und Riedgräsern. Wo es sie gibt, frisst sie auch Feldfrüchte wie Mais, Zuckerrohr und Hirse (Quelle).

Meist wiegen Rohrratten etwa 3 bis 5 Kilogramm, einzelne Tiere erreichen etwa 7 bis 9 Kilogramm (Quelle).

Fortpflanzung

  • Die Paarung der Großen Rohrratten findet von April bis Juni statt.
  • Nach einer Tragzeit von zwei bis drei Monaten bringen die Weibchen zwei bis vier weit entwickelte Jungtiere zur Welt.
  • Die Jungtiere werden mit etwa einem Jahr geschlechtsreif (Quelle).

Bedrohung und Schutzstatus: bejagt, aber laut IUCN nicht gefährdet

Die Große Rohrratte wird in weiten Teilen Afrikas für den Bushmeat-Handel gejagt, in manchen Regionen macht sie bis zu 35 Prozent des Buschfleischs aus. Trotzdem gilt sie der IUCN als „nicht gefährdet“ (Quelle).

Mögliche Schutzmaßnahmen wären mehr Schutzgebiete, eine Kontrolle des Bushmeat-Handels und Aufklärung.

Bedrohungsfaktoren Schutzmaßnahmen
  • Bejagung für den Bushmeat-Handel
  • Verlust von Lebensraum durch menschliche Aktivitäten
  1. Ausweisung zusätzlicher Schutzgebiete
  2. Regulierung und Kontrolle des Bushmeat-Handels
  3. Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung
  4. Monitoring der Populationsentwicklung

Fazit: Die Große Rohrratte ist tatsächlich groß

Die Große Rohrratte ist tatsächlich groß: Meist wiegt sie 3 bis 5 Kilogramm, einzelne Tiere bringen deutlich mehr auf die Waage. Streng genommen ist sie keine echte Ratte, sondern gehört zu den Stachelschweinverwandten.

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Die Große Rohrratte zeigt, dass die Natur oft überrascht.

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