Viele Menschen reisen um die Welt, nur um in einem bestimmten Luxusrestaurant zu essen.
Neben dem Essen und der exklusiven Ausstattung beeindrucken diese Gourmettempel ihre Gäste mit hohen Preisen. Hier geht es um einige der teuersten Restaurants der Welt.
Inhalt
Wichtige Erkenntnisse
- Das Sublimotion auf Ibiza galt 2015 als teuerstes Restaurant der Welt.
- Luxusrestaurants setzen neben der Feinschmeckerküche auch mit hohen Preisen Akzente.
- Viele Gäste reisen weltweit, um in bestimmten Edelrestaurants zu speisen.
- Zu den teuren Adressen gehören auch die japanische Kitcho-Kette und das Masa in New York.
Sublimotion: eines der teuersten Restaurants der Welt
Das Sublimotion liegt im Hard Rock Hotel auf Ibiza (Gemeinde Sant Josep de sa Talaia) und öffnete Ende 2014. Küchenchef ist Paco Roncero, der mit Molekularküche arbeitet. Das Menü mit 20 Gängen genießen höchstens zwölf Gäste pro Abend.
Molekularküche auf Ibiza
Im Sublimotion liegt der Fokus auf Molekularküche.
Im Jahr 2015 lag der Durchschnittspreis bei gut 1.900 Euro pro Person. Damit überholte das Sublimotion Urasawa und Per Se und galt als teuerstes Restaurant der Welt (Wikipedia: Sublimotion).
Kitcho: Kaiseki-Kette, gegründet 1930 von einem Teezeremonie-Kenner
Die japanische Kette Kitcho gehört zu den bekanntesten Kaiseki-Restaurants des Landes. Sie wurde 1930 von Teiichi Yuki in Osaka gegründet, der auch ein Kenner der japanischen Teezeremonie war. Besonders bekannt sind die Häuser in Koraibashi (Osaka), Arashiyama (Kyoto) und Ginza (Tokio).
Das Haus in Arashiyama leitet Kunio Tokuoka, der Enkel von Teiichi Yuki, als Küchenchef. Die Gäste erleben ein mehrgängiges Menü der japanischen Kaiseki-Küche, bei dem Präsentation und Jahreszeit eine große Rolle spielen.
Im Haus in Koraibashi (Osaka) kostet laut Wikipedia (abgerufen im September 2026) ein Mittagessen mehr als 300 US-Dollar pro Person, ein Abendessen mehr als 400 US-Dollar (Wikipedia: Kitcho).
Masa in New York: nur ein Omakase-Menü, das der Koch zusammenstellt
In der Welt der Haute Cuisine zählen Qualität und Kreativität der Köche. Aber auch der Preis spielt eine große Rolle.
Masa: laut Forbes 2005 bis 2009 das teuerste Restaurant der USA
Der Sushi-Meister Masa Takayama leitet das Masa im vierten Stock des Deutsche Bank Center (früher Time Warner Center) am Columbus Circle in New York. Es gibt nur ein Omakase-Menü, das der Koch selbst zusammenstellt. Das Restaurant hält zwei Michelin-Sterne, früher waren es drei. Der Preis liegt laut Wikipedia (abgerufen im September 2026) bei 750 bis 950 US-Dollar pro Person, mittags gibt es ein Menü für 495 US-Dollar. Forbes nannte das Masa von 2005 bis 2009 das teuerste Restaurant der USA (Wikipedia: Masa).
Teuer ist nicht gleich bestbewertet
Die bekannteste Rangliste, The World’s 50 Best Restaurants, bewertet nicht den Preis. 2022 stand dort das Geranium in Kopenhagen auf Platz eins, vor dem Central in Lima und dem Disfrutar in Barcelona. In der Ausgabe 2025 lag das Maido in Lima vorn (Wikipedia: The World’s 50 Best Restaurants, Stand: September 2026).
Inszenierung: Im Ultraviolet gehörte Technik zum Menü
Als erstes multisensorisches Restaurant der Welt gilt das Ultraviolet von Paul Pairet in Shanghai. Es öffnete 2012 mit einem einzigen Tisch für zehn Gäste und nutzte Projektionen, Duft und Klang. 2017 erhielt es drei Michelin-Sterne. Pairet warf dem Sublimotion vor, sein Konzept kopiert zu haben. Das Ultraviolet schloss am 29. März 2025 (Wikipedia: Ultraviolet).
Fazit
Restaurants wie Sublimotion auf Ibiza, die Kitcho-Kette in Japan und Masa in New York sind besonders teuer. Sie bieten aufwendige, mehrgängige Menüs.
Obwohl die Preise hoch sind, schätzen Feinschmecker die Kunst auf dem Teller. Sie zahlen auch für den Service und das Ambiente.


