Grönland ist die größte Insel der Erde. Sie hat eine Fläche von 2,13 Millionen Quadratkilometern. Sie liegt vom Nordatlantik bis zum Arktischen Ozean und ist sehr nördlich.
Grönland ist bekannt für seine Gletscherlandschaft, extreme Kälte und schwierige Lebensbedingungen. Es gibt viele geografische Superlative, die wir hier erläutern.
Inhalt
Wichtigste Erkenntnisse
- Grönland ist die größte Insel der Erde mit einer Fläche von 2,13 Millionen Quadratkilometern.
- Die Insel erstreckt sich vom Nordatlantik bis zum Arktischen Ozean und gehört geografisch zu Nordamerika, politisch aber zu Dänemark.
- Grönland zeichnet sich durch seine einzigartige Gletscherlandschaft, extreme Temperaturen und herausfordernde Lebensbedingungen aus.
- Grönland ist eine der nördlichsten Landmassen unseres Planeten.
Grönland: Die größte Insel der Erde
Grönland ist die größte Insel der Erde, mit einer Fläche von 2,13 Millionen Quadratkilometern (Quelle). Sie liegt im Nordatlantik, zwischen dem Arktischen Ozean und dem Atlantik. Von Kap Farvel im Süden bis zur Kaffeklubben Ø im Norden erstreckt sich Grönland über 2.670 Kilometer.
Geografische Lage und Ausmaße
Grönland ist enorm groß. Die Insel ist 2.670 Kilometer lang. Zusammen mit den vorgelagerten Inseln umfasst das Gebiet Grönlands 2.166.086 Quadratkilometer. Nur rund 410.000 Quadratkilometer an den Küsten sind eisfrei, etwa vier Fünftel sind von Inlandeis bedeckt (Quelle).
Glaziologische Besonderheiten
- Das Inlandeis ist im Durchschnitt rund 1.800 Meter und an der dicksten Stelle bis zu 3.200 Meter dick. Nach dem Eisschild der Antarktis ist es der zweitgrößte Eisschild der Erde (Quelle).
Grönland ist sehr dünn besiedelt. Nur 56.740 Menschen leben dort (Stand: 1. Januar 2026), was einer Bevölkerungsdichte von 0,026 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht (Quelle).
Größte Inseln nach Grönland: Neuguinea und Borneo folgen
Nach Grönland, der größten Insel der Erde, sind Neuguinea und Borneo die zweit- und drittgrößten Inseln (Quelle).
Neuguinea: Die zweitgrößte Insel der Welt
Neuguinea ist 785.753 Quadratkilometer groß. Die Insel ist zwischen Indonesien und Papua-Neuguinea aufgeteilt. Sie ist tropisch und bietet eine hohe Biodiversität.
Die Landschaft ist vielfältig, mit Regenwäldern, Bergen und Küsten.
Borneo: Die drittgrößte Insel weltweit
Borneo ist mit 743.330 Quadratkilometern die drittgrößte Insel. Sie teilt sich zwischen Indonesien, Malaysia und Brunei auf. Die Insel ist bekannt für ihre Tier- und Pflanzenvielfalt.
Die Regenwälder, Flüsse und Berge bieten einzigartige Lebensräume.
| Insel | Fläche (in km²) | Rang |
|---|---|---|
| Grönland | 2.130.800 | 1. |
| Neuguinea | 785.753 | 2. |
| Borneo | 743.330 | 3. |
| Madagaskar | 586.427 | 4. |
| Baffin Island | 507.451 | 5. |
Gebirge der größten Inseln: Neuguinea hat den höchsten Inselberg
Grönland, Neuguinea und Borneo sind die größten Inseln der Erde. Sie haben beeindruckende geografische Merkmale. Grönlands höchster Berg ist der Gunnbjørn Fjeld mit 3.694 Metern (Quelle).
Neuguinea ist bekannt für das Zentralgebirge. Dort steht mit dem Puncak Jaya (4.884 Meter) der höchste Inselberg der Erde (Quelle). Borneo hat Hochebenen, Berge und tiefe Schluchten.
Die Inseln haben auch große Flusssysteme. Der Fly, Sepik und Rajang entwässern Neuguinea und Borneo.
| Größte Inseln | Gebirgszüge | Höchste Erhebung | Bedeutende Flüsse |
|---|---|---|---|
| Grönland | Grönländische Gebirge | 3.694 m (Gunnbjørn Fjeld) | keine Angabe |
| Neuguinea | Zentralgebirge | 4.884 m (Puncak Jaya) | Fly, Sepik |
| Borneo | Hochebenen, Berge, Schluchten | keine Angabe | Rajang |
Die geographischen Gegebenheiten prägen die Landschaft und bieten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Die größten Inseln sind faszinierende Orte auf unserer Erde.
Klimawandel auf Grönland: Der Eisschild verliert seit 2002 im Schnitt 266 Milliarden Tonnen pro Jahr
Grönland, die größte Insel der Welt, hat ein arktisches Klima. Auf dem Eisschild sinken die Temperaturen bis auf rund minus 70 °C (Quelle).
Einfluss des Klimawandels
Die Arktis erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt, seit 1979 fast viermal so schnell (Quelle).
Im Juli 2013 wurden in Maniitsoq 25,9 °C gemessen (Quelle).
Der Eisschild von Grönland schmilzt. Seit 2002 verliert er im Durchschnitt rund 266 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr. Im Juli 2012 reichte die Schmelzzone über 97 Prozent der Eisoberfläche. Würde das gesamte Eis schmelzen, stiege der Meeresspiegel weltweit um etwa 7,4 Meter (Quelle).
Bevölkerung der größten Insel der Welt: rund 56.700 Menschen
Grönland, die größte Insel der Erde, ist seit Jahrhunderten von indigenen Völkern bewohnt. Heute leben dort rund 56.700 Menschen (Stand: 1. Januar 2026). Sie haben sich an das harte Klima angepasst und eine besondere Kultur entwickelt. Diese Kultur umfasst traditionelle Jagdmethoden, Kunsthandwerk und Brauchtum.
Der Einfluss der dänischen Kolonialmacht und die Modernisierung gefährden die traditionelle Lebensweise der indigenen Bevölkerung Grönlands. Doch viele Grönländerinnen und Grönländer arbeiten daran, ihre Kultur und Traditionen zu bewahren. Sie wollen sie an die nächste Generation weitergeben.
Weitere Superlative der Erde: Mount Everest und Nil
Grönland ist nicht der einzige Ort mit beeindruckenden geografischen Rekorden. Es gibt auch den höchsten Berg, den Mount Everest, und den längsten Fluss, den Nil.
Höchster Berg: Mount Everest
Der Mount Everest ist mit 8.848,86 Metern (gemeinsame Messung von China und Nepal 2020) der höchste Berg der Erde. Er liegt im Himalaya, an der Grenze zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet (China) (Quelle). Bergsteiger finden ihn herausfordernd wegen seiner Höhe und extremen Wetterbedingungen.
Nil: gilt als längster Fluss
Der Nil gilt mit rund 6.650 Kilometern als längster Fluss der Erde. Ob der Amazonas länger ist, bleibt je nach Messung strittig (Quelle). Er fließt von Ostafrika bis zum Mittelmeer. Er ist wichtig für die Landwirtschaft und die Kulturen entlang seiner Ufer.
Es gibt viele geografische Superlative wie den höchsten Berg und den längsten Fluss. Diese Rekorde zeigen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Erde. Sie machen unseren Planeten zu einem faszinierenden Ort.
Fazit: Grönland hilft, den Klimawandel zu verstehen
Grönland ist die größte Insel der Welt, mit über 2 Millionen Quadratkilometern. Es hat eine einzigartige Glaziologie und extreme Temperaturen. Es zeigt, wie vielfältig und faszinierend unser Planet ist.
Es gibt viele andere Superlative auf der Erde, wie den höchsten Berg und den längsten Fluss. Diese machen die Erde noch spannender.
Grönland ist ein spannendes Forschungsobjekt. Es hilft uns, mehr über die Topographie und die Herausforderungen des Klimawandels zu lernen.


