Manche Rennpferde haben enorme Summen auf Auktionen oder bei Privatverkäufen erzielt. Hier erfahren Sie, welche Rennpferde die teuersten waren und was sie so wertvoll macht.
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Fusaichi Pegasus: Derbysieger mit Rekordpreis für einen künftigen Deckhengst
Der Vollblüter Fusaichi Pegasus wurde 1997 geboren. Sein Verkauf im Jahr 2000 war ein Rekord: Er übertraf den bisherigen Höchstpreis für einen künftigen Deckhengst von 40 Millionen US-Dollar für Shareef Dancer.
Fusaichi Pegasus: Rekordverkauf an Coolmore Stud
Fusaichi Pegasus gewann 2000 das Kentucky Derby. Er verdiente in neun Rennen knapp 2 Millionen US-Dollar an Preisgeldern. Gezüchtet wurde der Hengst von Arthur B. Hancock III und Stonerside Ltd., der japanische Geschäftsmann Fusao Sekiguchi kaufte ihn als Jährling für 4 Millionen US-Dollar.
Noch im Jahr 2000 kaufte ihn das irische Gestüt Coolmore Stud für berichtete mehr als 70 Millionen US-Dollar. Dort war er als Deckhengst tätig.
Am 23. Mai 2023 wurde er im Alter von 26 Jahren wegen Altersbeschwerden eingeschläfert (Quelle).
Big Brown: Kentucky-Derby-Sieger acht Jahre nach Fusaichi Pegasus
Big Brown xx gewann das Kentucky Derby am 3. Mai 2008, acht Jahre nach Fusaichi Pegasus. Es war erst sein viertes Rennen, er siegte als Favorit mit 4¾ Längen Vorsprung. Vor dem Derby hatte sein damaliger Besitzer einen Anteil an IEAH Stables verkauft (Quelle).
Rekordpreise: Shareef Dancer brachte schon 1983 40 Millionen Dollar
Der Rennpferdemarkt ist bekannt für seine Rekordverkäufe. Fusaichi Pegasus, der im Jahr 2000 für berichtete mehr als 70 Millionen US-Dollar verkauft wurde, ist ein legendärer Fall. Doch es gab noch mehr Pferde, die für hohe Summen verkauft wurden.
Shareef Dancer, ein in den USA geborenes und in England trainiertes Vollblut, gewann 1983 das Irish Derby. Im selben Jahr wurde er für 40 Millionen US-Dollar verkauft, damals ein Rekordpreis für einen künftigen Deckhengst (Quelle).
Auch Sportpferde erreichen hohe Preise. Der Dressurhengst Totilas wurde 2010 an den Züchter Paul Schockemöhle verkauft. Der Preis wurde nicht veröffentlicht, Schätzungen reichen von 9,5 bis 15 Millionen Euro (Quelle).
| Pferd | Preis | Disziplin |
|---|---|---|
| Fusaichi Pegasus | über 70 Mio. US-Dollar (berichtet) | Rennen |
| Shareef Dancer | 40 Mio. US-Dollar | Rennen |
| The Green Monkey | 16 Mio. US-Dollar | Rennen |
| Moorlands Totilas | 9,5 bis 15 Mio. Euro (geschätzt) | Dressur |
Die hohen Preise zeigen den hohen Stellenwert von Spitzenpferden.
Pferdepreise: Der Auktionsrekord für ein Vollblut liegt bei 16 Millionen Dollar (Stand: September 2026)
Englische Vollblüter: Rekordpreise für Rennpferde
Rennpferde wie Englische Vollblüter sind oft sehr teuer. Fusaichi Pegasus wurde für berichtete mehr als 70 Millionen Dollar verkauft, Shareef Dancer für 40 Millionen Dollar.
Den höchsten Preis, der je auf einer Auktion für ein Vollblut gezahlt wurde (Stand: September 2026), erzielte The Green Monkey: Der Zweijährige wurde im Januar 2006 bei einer Fasig-Tipton-Auktion für 16 Millionen Dollar versteigert. In seinen drei Rennen gewann er danach nur 10.440 Dollar Preisgeld (Quelle).
Teuerstes Pferd der Welt: Leistung und Abstammung treiben den Preis
Hohe Pferdepreise kommen von verschiedenen Faktoren, die den Wert eines Pferdes steigern.
Die Leistung und Erfolge eines Pferdes sind sehr wichtig. Fusaichi Pegasus etwa wurde nach seinem Sieg im Kentucky Derby 2000 für berichtete mehr als 70 Millionen US-Dollar verkauft.
Die Abstammung und Genetik eines Pferdes spielen auch eine große Rolle, weil erfolgreiche Hengste als Deckhengste weiter Geld verdienen. Der irische Vollblut-Hengst Galileo brachte dem Gestüt Coolmore auf dem Höhepunkt seiner Zuchtkarriere schätzungsweise 40 Millionen Euro Decktaxen pro Jahr ein (Quelle).
Ob im Dressur- oder Galoppsport, Rekordverkäufe zeigen, dass Käufer hohe Summen zahlen. Für den Dressurhengst Totilas etwa wurden 2010 schätzungsweise 9,5 bis 15 Millionen Euro bezahlt.


