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Harmloser Katzenkratzer kann schwere Komplikationen verursachen

17.01 2018|Wissenschaft

Die Erkrankung der Katzenkratzer bedroht eine Person nur, wenn sie in direktem Kontakt mit einer Katze steht. Sie kann nicht nur durch Kratzer, sondern auch durch einen zärtlichen Kuß des Tieres, sowie sein freundliches Licken infiziert werden. Am gefährlichsten sind die Kätzchen, weil die Bakterien in ihrem Blut vorhanden sind.

Neue Studien zeigen, daß die Katzenkratzerkrankheit heute weniger verbreitet ist, aber es gibt immer mehr ernsthafte Komplikationen.

Die breite Anzahl von Bakterien, die unsere Haustiere bewohnen, hat echte Tierfreunde nie davon abgehalten, einen pelzigen Freund zu haben. Wenn man jedoch einfache Hygienevorschriften beachtet, wird die Pathogenität vieler dieser Mikroorganismen auf nichts reduziert und profitiert sogar.

Das heißt, vierbeinige und gefiederte Freunde sind ziemlich sicher für die Gesundheit der meisten Menschen. Aber es gibt Ausnahmen, und Sie bedürfen darüber wissen.

Einer dieser "Gegenstände" ist eine Katzenkratzerkrankheit oder gutartige Lymphoretikulose, die eine Person nur bedroht, wenn sie in direktem Kontakt mit einer Katze steht. Man kann nicht nur durch Kratzer, sondern auch durch den zärtlichen Kuß des Tieres sowie durch freundliches Licken infiziert werden.

Laut einer neuen Studie, die von Spezialisten der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) durchgeführt wurde, ist die größte Gefahr von Kätzchen.

Der Erreger der Katzenkratzerkrankheit ist das Bakterium Bartonella henselae, das Katzen von Flöhen erhalten. Es bewohnt auch die Exkremente von Insekten, die in Tierhaaren vorhanden sind. Streben nach Reinheit führt dazu, daß Bakterien in großer Zahl bei Katzen an Krallen und auf der Zunge gefunden werden, wovon sie direkt eine Person erreichen.

Häufige Symptome der Krankheit sind Müdigkeit, Fieber und Lymphadenopathie. Ihr Verlauf wird als einfach angesehen, und die Person, die krank war, hat eine anhaltende Immunität. Nach den neuesten Daten leiden in den Vereinigten Staaten jedes Jahr etwa 12.000 Menschen an der Krankheit, und etwa 500 von ihnen bedürfen stationär behandelt werden.

Die Hauptautorin der Studie, Dr. Christina Nelson und ihre Kollegen analysierten die Daten zur Katzenkratzerkrankheit von 2005 bis 2013 und fanden heraus, daß die Anzahl der Fälle in den letzten Jahren abgenommen hat, Komplikationen jedoch schwieriger geworden sind.

In Einzelfällen führt die Erkrankung zur Entstehung von Gehirntumoren, Sepsis und Herzschäden. Jede dieser Komplikationen kann tödlich sein, wenn der Patient nicht angemssen behandelt wird.

In der Hauptrisikogruppe der Infektion mit Katzenkratzerkrankheit sind Menschen mit Immunschwäche, beispielsweise HIV-infiziert. Ihr geschwächtes Immunsystem verkraftet den Ansturm von Bakterien nicht, was häufig zu Komplikationen führt.

An zweiter Stelle stehen Kinder, die am häufigsten mit ihren pelzigen Freunden Kontakt haben und ihren scharfen Krallen viel weniger ausweichen. Was die Kätzchen angeht, kommt die erhöhte Gefahr von ihnen, weil die Bakterien in ihrem eigenen Blut vorhanden sind.

Die Ergebnisse der Studie sind in der Publikation Emerging Infectious Diseases veröffentlicht. Die Autoren der Arbeit verstehen, daß es absolut unmöglich ist, sich von Katzen fernzuhalten, aber sie sollen zumindest einfache Hygienevorschriften nicht vernachlässigen.

Es ist besser, sich nach dem Kontakt mit den Haustieren die Hände zu waschen und freundliche Küsse zu minimieren, um nicht ein paar Wochen im Krankenhaus zu verbringen.

Der Erreger der Katzenkratzerkrankheit ist das Bakterium Bartonella henselae, das Katzen von Flöhen erhalten. Es bewohnt auch die Exkremente von Insekten, die in Tierhaaren vorhanden sind. Bakterien werden in großer Zahl bei Katzen an Krallen und auf der Zunge gefunden, wovon sie direkt eine Person erreichen.
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