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Ehe und die engsten Freunde schützen vor Demenz

30.10 2017|Wissenschaft

Kommunikation kann das Risiko von Demenz verringern, haben Wissenschaftler herausgefunden. In diesem Fall spielt eine wichtige Rolle nicht die Anzahl der Freunde, sondern der Grad der Nähe zu ihnen.

Die Wissenschaftler verglichen die Daten von Demenzkranken und Nicht-Betroffenen, um zu verstehen, wie soziale Verbindungen das Risiko der Krankheit beeinflussen. Ehe und die engsten Freunde können vor Schwachsinn schützen.

Die Wissenschaftler verglichen die Daten von Demenzkranken und Nicht-Betroffenen, um zu verstehen, wie soziale Verbindungen das Risiko der Krankheit beeinflussen. Ehe und die engsten Freunde können vor Schwachsinn schützen, behaupten Wissenschaftler der Universität Loughborough.

Die Studie, deren Ergebnisse im Journals of Gerontology veröffentlicht wurden, dauerte fast sieben Jahre mit 6.677 Teilnehmern.Keiner der Versuchsteilnehmer litt ursprünglich an Demenz, aber während der Studie wurden 220 Patienten mit dieser Diagnose diagnostiziert.

Die Wissenschaftler verglichen die Daten von Demenzkranken und Nicht-Betroffenen, um zu verstehen, wie soziale Verbindungen das Risiko der Krankheit beeinflussen.Eine der Entdeckungen war, daß "Qualität" wichtig ist und nicht die Anzahl von Freunden.

"Sie können von einer großen Anzahl unterschiedlicher Menschen umgeben sein, aber nur enge Beziehungen können das Risiko von Demenz verringern ... Das hängt nicht mit der Freundeanzahl zusammen", erklärt Professor If Hogervorst.

Ihrer Meinung nach spielen enge Freunde die Rolle eines Puffers, der vor Streß schützt, was verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Neun Faktoren, die die Entwicklung von Demenz beeinflussen:

Hörverlust im mittleren Alter erhöht das Risiko um 9%

Fehlende Sekundarbildung - 8%

Rauchen - 5%

Der Mangel an rechtzeitiger Behandlung von Depressionen - 4%

Unzureichende körperliche Aktivität - 3%

Soziale Isolation - 2%

Hoher Blutdruck - 2%

Fettleibigkeit - 1%

Diabetes des zweiten Typs - 1%

Nach Ansicht der Wissenschaftler sind diese Faktoren, deren Auswirkungen in unterschiedlichem Maße von der Person selbst abhängen, nur für 35% des Risikos verantwortlich. Die anderen 65% kann der Mensch noch nicht kontrollieren.

Die Studie zeigte auch, daß das Risiko der Entwicklung von Demenz bei alleinstehenden Menschen doppelt so hoch ist wie bei verheirateten Personen.

Laut Dr. Doug Brown, Forschungsdirektor der Gesellschaft für die Kontrolle der Alzheimer-Krankheit, gibt es ungefähr einen zusätzlichen Fall von Demenz für jeweils 100 Personen, die nicht verheiratet sind.
Weil die Forschung fortfährt, ist es zu früh,um zu sagen, was hier die Ursache und was die Konsequenz ist.
Es ist bekannt, daß Demenz für Dutzende Jahre vor der Diagnose der Erkrankung das Gehirn beeinflußt und möglicherweise können diese Veränderungen in den frühen Stadien die Kommunikationsfähigkeit der Person beeinflussen.

Auf jeden Fall sei Einsamkeit ein ernstes Problem bei Demenz, sagt Dr. Brown. Wenn Demenzkranke nicht ausreichend unterstützt werden, kann Demenz zu völliger Isolation führen.

"Es ist sehr wichtig, daß Menschen mit Demenz eine sinnvolle soziale Verbindung und eine gewohnte Lebensweise pflegen können", glaubt der Experte.

Kommunikation kann das Risiko von Demenz verringern, haben Wissenschaftler herausgefunden. Dal spielt eine wichtige Rolle nicht die Anzahl der Freunde, sondern der Grad der Nähe zu ihnen. Die Wissenschaftler verglichen die Daten von Demenzkranken und Nicht-Betroffenen, um zu verstehen, wie soziale Verbindungen das Risiko der Krankheit beeinflussen. Ehe und die engsten Freunde können vor Demenz schützen.
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