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Das Geheimnis der Zerstörung des alten Ägypten ist enthüllt

19.10 2017|Geschichte

Auf die Herrschaft der ptolemäischen Dynastie entfiel eine der Perioden der schlechten Nil-Überschwemmung. Und während Cleopatra- Regie fanden mächtige Vulkanausbrüche in verschiedenen Teilen der Erdkugel statt. Asche und heiße Gase zerstörten den Monsunzyklus, reduzierten den Wasserstand im Nil und verursachten schweren Hunger.

Eine internationale Gruppe von Forschern kam zu dem Schluß, daß der Ausbruch des Vulkans, der zum globalen Klimawandel führte, am Niedergang der altägyptischen Zivilisation schuld war. Der Artikel der Wissenschaftler ist in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Die Existenz des alten Ägypten als einer alten Kultur hing von der jährlichen Flut des Nils ab. Reiches an Mikroelementen und organischen Substanzen Wasser überschwemmte regelmäßig ein riesiges Tal, das die Fruchtbarkeit lokaler Böden unterstützt. Dies führte zur Entwicklung der Landwirtschaft in der Region. Aus diesem Grund wurden fast alle größeren ägyptischen Städte im Flußtal gebaut.

Nils Hochwasser hängt wiederum vom Monsunregenguß auf dem Territorium des äthiopischen Hochlands ab. Die Regenzeit beginnt im Juni und dauert bis Dezember. Der Niederschlag fällt in die Sommersaison. Die alten Ägypter begannen im Oktober zu säen, als das Wasser des Flusses zurückging und den mit Schlamm bedeckte Auenebene freiließ. In einigen Jahren überschwemmte der Nil das Tal fast nicht, was zu Ernteausfällen und damit zu drastischen Veränderungen in Wirtschaft und Politik führte.

Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Vulkanausbrüche, bei denen große Mengen von luftgetragenen Partikeln in die Erdatmosphäre gelangen, einen Rückgang des Wasserstands im Nil verursachen können. Da Teilchen dazu beitragen, daß mehr Sonnenlicht von der Gashülle des Planeten zurück in den Weltraum reflektiert wird, beeinflußt dies die Wärmeverteilung und den Niederschlag auf der ganzen Welt.

Historischen Daten zufolge entfiel auf die Herrschaft der ptolemäischen Dynastie eine der Perioden der schlechten Überschwemmung des Nils. Um 44 v. Chr. Als Ägypten von Cleopatra regiert wurde, fanden mächtige Vulkanausbrüche in verschiedenen Teilen der Erdkugel statt. Asche und heiße Gase zerstörten den Monsunzyklus, reduzierten den Wasserstand im Nil und verursachten schweren Hunger.

Die Existenz des alten Ägypten als einer alten Kultur hing von der jährlichen Flut des Nils ab. Reiches an Mikroelementen und organischen Substanzen Wasser überschwemmte regelmäßig ein riesiges Tal, das die Fruchtbarkeit lokaler Böden unterstützt.
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