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Aus der Geschichte der Ermitage in St.Petersburg

23.02 2017|Geschichte

Die Ermitage in St.Petersburg ist eines der größten und reichsten Museen der Welt. Seine Sammlung zählt mehr als 3 Millionen Exponate. Die Hauptausstellung ist in fünf Gebäuden untergebracht, die sich im Stadtzentrum auf dem Schloßplatz befinden. Das bekannteste, schönste und größte von diesem Gebäudekomplex ist das Winterpalais, die ehemalige Winterresidenz der russischen Zaren.

Hier sind Meisterwerke der großen alten Meister: Rembrandt, Rubens, El Greco, Leonardo da Vinci, Tizian und vielen anderen zu schätzen wissen. Die Sammlung der französischen Impressionisten gilt überhaupt als die beste in der Welt. In den großen Sälen des Erdgeschosses stehen antike Skulpturen.

Am 17. Februar 1852 öffnete sich für die breite Öffentlichkeit in St. Petersburg die Sammlung der Ermitage, die in den vergangenen fast hundert Jahren die Russischen Kaiser gesammelt hatten. Anfang des XXI Jahrhunderts ging das Museum, dessen Name eigentlich aus dem französischen übersetzt: «einsame Ecke» bedeutet, in die zwanzig am meisten besuchten in der Welt ein, und seine groß angelegte Sammlung befindet sich in einem Komplex aus fünf Gebäuden.

Nur das Winterpalais hat heute mehr als 1000 Räume und 117 Treppen! In der Goldenen Schatzkammer der russischen Zaren werden skythische Schätze aus Hügelgräbern, die Meisterwerke westeuropäischer, orientalischer und russischer Juweliere aufbewahrt.

Wie und wer sammelte die intressanten Exponate der Ermitage?

Grundlage der künftigen Ausstellung bildeten Muster, die in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts von der Russischen Zarin Katharina II. privat erworben waren. Dann wurde auf Befehl der Kaiserin in Paris die Sammlung von Gemälden holländischer und flämischer Meister gekauft.

Meisterwerke der Malerei befanden sich in einem abgelegenen Flügel des Palastes, «Ermitage».Später kauften die Botschafter und Treuhänder im Auftrag von der Kaiserin Katharina II. die besten Arbeiten in Westeuropa. In der Bildersammlung gab es Arbeiten der Pinsel von Tizian, Raffael und Van Dyck .

Im Jahre 1764 wurde die Kleine Ermitage gebaut, die schnell nicht in der Lage war, Platz für alle Exponate zu bieten. Und 1771 begann der Bau des Großen Gebäude der Ermitage auf der englischen Uferstraße. Im Jahre 1837 nutzte Nikolaus I. das Feuer, das den nebenan stehenden Winter-Palast beschädigte, und im Rahmen der Rekonstruktion der Schlossanlage begann er den Bau der Neuen Ermitage, die bereits ausschließlich für die musealen Zwecke diente.

Nikolaus I., welcher, eigentlich, die Sammlung für die Breite Öffentlichkei zugänglich machte, vergrößerte die Sammlung. Und dann sammlte sein Sohn Alexander II. Gemälde. Aber aus 228 von Katharina II. gesammelten Bildern, bis in unsere Tage in der Versammlung der Eremitage überlebt, blieben nur etwa hundert Kunstwerke. Die Gestalt der Neuen Ermitage musste die besten Eigenschaften der beiden berühmten Münchner Museenkombinieren — also die westliche Fassade des Gebäudes erinnerte an das Museum der Altertümer in München und die östliche Fassade des Gebäudes an die Münchner Pinakothek erinnerte.

In der Goldenen Schatzkammer der russischen Zaren werden skythische Schätze aus Hügelgräbern, die Meisterwerke westeuropäischer, orientalischer und russischer Juweliere aufbewahrt. In den großen Sälen des Erdgeschoßes stehen antike Skulpturen.
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